Werkstatt & Konstruktion

Konstruktion, Fertigung
und Software

Arbeitsproben von Calogero Vergari. Diese Seite zeigt ausführlicher, was in der Bewerbungsmappe nur angerissen ist — mit mehr Bildern und mehr Hintergrund zu den einzelnen Arbeiten.

Auszeichnung

Im August 2026 im Wettbewerb „Turn Materials into Light“ von Atomm und xTool ausgezeichnet — für ein Stück, das ganz aus Holzschichten besteht und sein Licht zwischen ihnen hindurchlässt.

3. Preis

Coffee-Bar — kantenbeleuchtetes LED-Set

Wettbewerb „Turn Materials into Light“ von Atomm und xTool, August 2026 · ausgezeichnet unter internationalen Einsendungen

Moka-Kanne, Espressotasse und eine Kaffeebohnen-Uhr, gebaut aus 3 mm Lindensperrholz auf dem xTool P2S. Jeder Körper besteht aus gestapelten Achteck-Ringen; zwischen den Schichten tritt das Licht aus. Rund 150 Minuten Laser- und Montagezeit. Die Bauanleitung ist mit veröffentlicht.

Im Dunkeln: Das Licht tritt an den Schichtkanten aus, der Sockel wirft eine warme Kante.
Bei Tag: Man sieht die Maserung und die Fugen zwischen den Lagen.
Die Schnittdatei: Achteck-Ringe in abgestuften Grössen, rot die Schnittkontur. Gestapelt ergeben sie Kanne und Tasse.

Der Weg dahin

Vom ersten gebrauchten Drucker zur eingerichteten Werkstatt. Jeder Eintrag ist belegt.

ab 2014
Erster 3D-Drucker, ein gebraucht gekaufter Velleman Vertex mit zwei Düsen für Zweifarbendruck. Damals habe ich gedruckt, was andere gezeichnet hatten. Das Gerät steht bis heute in der Werkstatt und soll wieder laufen.
Februar 2023
CAD-Kurs mit Aufgabenheften für Anfänger und Fortgeschrittene. Die Kernübung war, aus einer bemassten Zeichnung ein 3D-Bauteil aufzubauen — genau der Schritt, der aus dem Nachdrucken eigenes Konstruieren macht.
Mai 2024
Erste eigene Konstruktionen in Autodesk Fusion, unter anderem eine Leuchte.
September 2024
Erstes selbst gezeichnetes und gedrucktes Teil: ein Haus für unsere Igeltanreks, aus Holzfilament. Wird sofort angenommen.
Juni 2025
Kurs zum 3D-Druck, zehn Module mit Live-Terminen und persönlicher Betreuung: Verfahren und Material, Produktsicherheit nach GPSR, CE-Kennzeichnung, Qualitätsnormen nach ISO 9001, Datenschutz.
September 2025
Fünf Verfahrenskurse am Kunststoff-Zentrum SKZ, Würzburg — Photopolymerisation, Materialextrusion, Powder Bed Fusion, Binder Jetting und Material Jetting, jedes einzeln bescheinigt.
November 2025
Besuch der Formnext in Frankfurt, der Leitmesse für additive Fertigung. Im selben Monat kommt der 3D-Scanner dazu.
Dezember 2025
Zweites Druckverfahren: Harzdrucker in Betrieb, erste Bauteile mit 0,050 mm Schichtdicke.
2026
Einzelstücke gefertigt und eigene Entwürfe veröffentlicht — bis heute über 300-mal heruntergeladen.
August 2026
3. Preis im internationalen Wettbewerb „Turn Materials into Light“ (Atomm, 2026) für das beleuchtete Coffee-Bar-Set — rund 150 Minuten Laser- und Montagezeit.

Konstruktion und Druck

Vier Teile, vier verschiedene Anforderungen. Alle selbst konstruiert.

Konstruktion · FDM · Holzfilament

Haus für Igeltanreks

Mein erstes eigenes Teil. Bei uns leben zwei Igeltanreks im Terrarium — kleine Insektenfresser aus Madagaskar, die tagsüber ein dunkles Versteck brauchen. Gekauftes passte weder in der Grösse noch beim Einstieg.

Gelöst mit einer Steckverbindung ohne Kleber: Wände und Boden greifen ineinander, das Dach liegt lose auf. Das war die eigentliche Bedingung — zum Reinigen muss sich alles wieder zerlegen lassen, ohne dass etwas bricht. Gedruckt in Holzfilament, damit es im Terrarium natürlich wirkt.

Von unten: Wände und Boden stecken ineinander — ohne Kleber, ohne Schrauben.
Angenommen. Der Beweis, dass die Masse stimmen.
Konstruktion · FDM

Sandbad

Für dieselben Tiere: eine offene Schale zum Sandbaden. Die Herausforderung war der Rand — hoch genug, damit der Sand drin bleibt, niedrig genug zum Einsteigen.

Die Bambusoptik der Kanten ist bewusst gewählt: Sie fügt sich in die Einrichtung ein, statt nach Kunststoff auszusehen. Der Dachüberstand hält Einstreu von oben ab.

Bambusstruktur an den Kanten, gezackte Vorderkante als Einstieg.
Konstruktion · FDM · Lithophanie

Hinterleuchtete Bilder

Zwei gerahmte Motive, gedruckt statt graviert. Das Bild entsteht durch unterschiedliche Wandstärken: Wo das Material dünn ist, kommt viel Licht durch, wo es dick ist, wenig. Erst mit der Beleuchtung dahinter wird das Motiv sichtbar.

Das ist anspruchsvoller als eine Gravur — die Stärkeabstufung muss zum Filament und zur Lichtquelle passen, sonst wird das Bild flau oder säuft in den dunklen Partien ab. Die Abstufung findet man nur über Probedrucke.

Lithophanie im Rahmen: Ohne Licht dahinter sieht man fast nichts — erst die Beleuchtung bringt das Bild hervor. Die Falten des Gewandes und die Waagschalen entstehen allein aus der Materialstärke.

Arbeiten in CAD

Seit dem Kurs 2023 konstruiere ich parametrisch in Autodesk Fusion — für schnelle Entwürfe nutze ich weiterhin Tinkercad.

Autodesk Fusion: links der Bauteilbaum, in der Mitte die bemasste Skizze, rechts der fertige Körper. Unten die Konstruktionshistorie mit rund dreissig Schritten.
Fusion · Einzelanfertigung

Erinnerungstafel zur Geburt

Eine Tafel in Herzform, die eine ganze Familie zeigt: die Hände aller Familienmitglieder ineinandergelegt, dazu die Namen der Kinder und die Eckdaten der Geburt — Datum, Uhrzeit, Gewicht und Grösse.

Der Rand trägt ein umlaufendes Herzmuster, das der Kontur folgt — parametrisch angelegt, damit es sich mitzieht, wenn die Grundform sich ändert.

Warum parametrisch

Änderungen ohne Neuzeichnen

Der entscheidende Unterschied zur einfachen Modellierung: Jeder Arbeitsschritt bleibt in der Historie erhalten und lässt sich nachträglich anpassen.

Kommt später ein anderer Name oder ein anderes Mass dazu, ändere ich den betreffenden Schritt — der Rest baut sich neu auf. Das ist der Unterschied zwischen zehn Minuten und einem neuen Nachmittag.

Fusion · Arbeitstraining · 21 Versionen

Flaschenschneider für ein Filament-Recycling

Entstanden im Arbeitstraining bei FocusWork. Die Idee der Gruppe: aus leeren PET-Flaschen 3D-Druck-Filament herstellen. Dafür muss die Flasche zuerst in einen gleichmässig breiten Endlosstreifen geschnitten werden — je genauer der Streifen, desto gleichmässiger später der Filamentdurchmesser.

Mein Teil war dieser Schneider — fertig nach 21 Konstruktionsständen. Jede Version brachte eine Erkenntnis: wie die Flasche geführt wird, wie die Klinge sitzt, wie sich die Streifenbreite einstellen lässt, ohne dass es klemmt. Im Team habe ich ausserdem für andere Teilnehmende Bauteile konstruiert und gedruckt.

Konstruktionszeichnung zum Schneider.

Baugruppen und Nachbau

Interessant wird es, wenn mehrere Teile zusammenpassen müssen.

Fusion · Kursaufgabe · 14 Stände

Druckluftmotor

Eine vorgegebene Übung nach Anleitung: zwölf bemasste Zeichnungsblätter, zehn Einzelteile plus Schrauben — die aufwendigste Baugruppe, die ich bisher gezeichnet habe.

Der Lohn zeigt sich am Schluss: Die Teile müssen sich gegeneinander bewegen können, ohne zu klemmen. Montage und Lauf habe ich als Animation ausgegeben.

Explosionsdarstellung: Grundplatte, Motorblock, Kolben, Pleuel, Kurbelwelle, Schwungscheibe, Zylinderkopfplatte.
Fusion · Schulaufgabe · Nachkonstruktion

V8-Motor

Schulaufgabe; die Vorlage habe ich mir selbst gesucht — ein bemasster Zeichnungssatz einer Hochschule. Nachgezeichnet sind Zylinderblock, Zylinderkopf, Kurbelwelle, Ventile und Riemenscheibe.

Schnitte, Gewinde und Fasen sind vorgegeben: Liegt eine Bohrung unbequem, kann man ihr nicht ausweichen — sonst passt das nächste Teil nicht mehr.

Zylinderblock in V-Form. Die gestrichelten Linien sind die Konstruktionsskizzen, aus denen der Körper aufgebaut ist.
Nach Mass · am Original abgemessen

Wenn es passen muss

Die Duplo-Schienen ergänzen eine vorhandene Bahn — Kupplung und Spurmass sind vorgegeben, ein Zehntel daneben und sie halten nicht.

Bei der Grossmutter hing der Schubladenboden durch — dafür die Verstärkungsleiste. Das Kühlschrankteil ersetzt den Auslaufnippel der Wasserentnahme: oben die am Original abgenommene Passung, unten eine Schlauchtülle, damit niemand mehr mit dem vollen Glas durch die Küche muss.

Schienenstück mit Kupplung an beiden Enden.
Verstärkungsleiste für einen durchhängenden Schubladenboden.
Ersetzt den Auslaufnippel der Wasserentnahme, unten mit Schlauchtülle.
Ein Grundkörper, viele Ausgaben

Varianten statt Neuzeichnen

Die Fidget-Platten gibt es in vier Rastern — 6+6, 10+10, 12+6+6 und in Herzform — dazu passende Deckel. Der Grundkörper bleibt, geändert wird nur die Anordnung.

Auf der Ausgabe zum Valentinstag steht „ich liebe dich" in sieben Sprachen. Die Stücke sind Geschenke für Familie und Freunde.

Antrieb für eine Lichtbox.

Elektronik und Firmware

Zwei Geräte, die ich vollständig selbst gebaut habe — Gehäuse, Schaltung und Software.

Hardware · Firmware · Desktop-Software

Digitaler Bilderrahmen mit eigener Verwaltungssoftware

Angefangen hat es mit einer Handskizze: Magnete, Seitenteil, Frontplatte. Heute ist es ein fertiges Gerät — ein gravierter Holzrahmen um ein 7-Zoll-Touchdisplay, darin ein ESP32-S3 mit selbst geschriebener Firmware.

Dazu gehört FrameManager, eine Windows-Anwendung, die den Rahmen einrichtet, Fotos überträgt, Alben verwaltet und die Firmware aktualisiert. Sie liegt in Version 0.2.4 vor, ist digital signiert und wird über drei Kanäle ausgeliefert. Zum Gerät gibt es ein 16-seitiges Handbuch in Alltagssprache.

Auf dem Rahmen laufen dreizehn kleine Anwendungen — Sonnenstand, Planetenbahnen, Mondphase, Sternenhimmel, das Bild des Tages der NASA. Der Startbildschirm fasst fünfzehn Kacheln, die Auswahl lässt sich am Rechner zusammenstellen und aufs Gerät schicken.

Die erste Skizze: Magnete, Seitenteil, Frontplatte.
Das fertige Gerät im gravierten Holzrahmen.
FrameManager: App-Katalog mit Filtern, Statusanzeige und Übertragung aufs Gerät.
Ein Fehler, aus dem ich gelernt habe: Ein frühes Firmware-Update löschte beim Einspielen die gespeicherten Einstellungen und konnte das Gerät im schlimmsten Fall unbrauchbar machen. Ursache war ein lückenlos geschriebenes Speicherabbild, das den Einstellungsbereich mit überschrieb. Die Lösung: Bootloader, Partitionstabelle und Programm werden seither einzeln geschrieben, der Einstellungsbereich bleibt unberührt. Seitdem ist die Aktualisierung sicher.
Fusion · Gehäuse · Baugruppe

Musikbox Tonuino

Ein Gehäuse für eine RFID-Musikbox, 158 mm Kantenlänge, gedruckt und in Betrieb. Der Deckel trägt das Lesefeld und die beschrifteten Tasten, seitlich sitzt der Lautsprecher, der hintere Deckel hält über Magnete.

Das Gehäuse muss sich um vorhandene Hardware legen: Platine, Lautsprecher, Taster und Kartenleser geben Masse und Lage vor, die Konstruktion hat sich danach zu richten. Die Baugruppe steht bei rund 200 Konstruktionsschritten.

Links die Explosionsdarstellung aus dem Modell, rechts das gedruckte Gerät im Betrieb.

Arbeiten aus der Werkstatt

Einzelstücke für Familie und Freunde — vom Entwurf über die Abstimmung bis zum fertigen Teil.

Laser · Drei Sprachfassungen

„Lieber Papa"

Ein Aufsteller mit graviertem Gedicht, ausgeschnittenem Bildfeld, aufgesetztem Motiv und steckbarem Standfuss. Mein meistbeachtetes Stück.

Was man dem fertigen Teil nicht ansieht: In der Arbeitsdatei liegen drei Fassungen nebeneinander — Deutsch, Englisch und Italienisch. Das Gedicht ist für jede Sprache eigens gesetzt, denn die Zeilen werden unterschiedlich lang und müssen trotzdem in dieselbe Kontur passen. Wer eine Vorlage nur übersetzt, bekommt ein unruhiges Schriftbild.

„Lieber Papa" — die deutsche Fassung. Gedicht, Bildfeld, Teddy und Standfuss.
Untersetzer-Serie aus Kork, sechs Motive mit Sprüchen.
Ohrringe in Grün-Weiss-Rot, als Geschenk gefertigt. Die Schatulle ist ein Kaufteil.
Schneidebrett zum 70. — Ornament und Widmung. Sechs Entwürfe zur Auswahl, die Vorschau ist mit Hilfe von KI erzeugt — graviert wird erst, was ausgesucht ist.
Brett mit den Namen der Enkel, für meinen Schwiegervater — in der echten Handschrift der Kinder. Aufgenommen noch im xTool auf der Wabenplatte; der rote Punkt ist die Positionsanzeige des Lasers.
Laser · Vom Entwurf zum Stück

Wanduhr mit Katzenmotiv

Ein Geburtstagsgeschenk. Links die Arbeitsdatei aus der Lasersoftware, rechts das fertige Stück an der Wand.

An der Zeichnung sieht man, wie so ein Auftrag vorbereitet wird: Schwarz die Aussenkontur zum Durchschneiden, Magenta die Innenausschnitte der Ornamente, Cyan die Herzen — verschiedene Farben für verschiedene Bearbeitungen, damit die Maschine jede Linie richtig abarbeitet. Dazu die Bohrung für das Uhrwerk.

Die feinen Ranken sind das Anspruchsvolle daran: Zwischen den Ausschnitten bleiben schmale Stege stehen. Ist die Leistung zu hoch oder der Vorschub zu langsam, brechen sie heraus — deshalb kommt vor solchen Stücken das Leistungsraster.

Die Arbeitsdatei: Aussenkontur, Innenausschnitte und Bohrung, nach Bearbeitungsart getrennt.
Das fertige Stück, 56 cm breit.
Methodik

Vor dem Werkstück kommt der Test

Jedes neue Material bekommt zuerst ein Leistungsraster: Ein Brett wird in einem Gitter aus Leistungs- und Geschwindigkeitswerten abgefahren, damit die richtige Einstellung feststeht, bevor das eigentliche Werkstück eingelegt wird. Das kostet ein Probestück und rettet im Zweifel ein Werkstück, das nicht zu ersetzen ist.

Vom Papier auf den Laser: Für das Brett mit den Namen haben die Kinder ihre Namen von Hand geschrieben. Ich habe die Blätter abfotografiert, die Züge in Inkscape zu sauberen Vektoren nachgezeichnet und die Kontur an die Lasersoftware übergeben. So steht am Ende die echte Handschrift im Holz und nicht eine Schriftart, die so ähnlich aussieht. Dasselbe Verfahren funktioniert für eine Skizze, ein altes Typenschild oder eine Dichtungskontur.

25 Felder: Leistung 20–80 % gegen Geschwindigkeit 200–600 mm/s.

Eigene Software

Die Werkzeuge, mit denen ich arbeite, habe ich selbst gebaut.

Rust · Tauri · SQLite

FabCost

Eine Anwendung, die Material, Maschinenzeit und Arbeitsschritte eines Werkstücks erfasst und daraus den Aufwand berechnet. Modular aufgebaut: Ein Kern verwaltet die Stammdaten, die Module docken darüber an.

Enthalten sind unter anderem Stücklisten, Lagerverwaltung, Chargenverfolgung, Belegerfassung per Texterkennung und Berichte. Das Modul für den 3D-Druck ist eines von vielen.

Technisch reizvoll war die Modulverwaltung: signierte Schlüssel, geprüft gegen einen eigenen Server, mit Bindung an das Gerät.

Die laufende Anwendung: der Materialstamm des Lagermoduls mit Bestand, Mindestmenge und Einheiten. Links die Modulliste, die der Kern verwaltet.
Warum ich das selbst schreibe: Wer wissen will, was ein Werkstück wirklich braucht, muss jeden Posten kennen — Maschinenlaufzeit, Materialeinsatz, Ausschuss, Nacharbeit. Die Software zu bauen hat mich gezwungen, das sauber zu durchdenken. Das hilft mir am Gerät genauso wie am Rechner.

Weitere Programme

Werkstatt und Weiterbildung

Womit ich arbeite — und wo ich es gelernt habe.

Additive Fertigung

  • Bambu Lab P1S mit AMS — Schmelzschichtung, Mehrfarbdruck mit automatischem Materialwechsel
  • Velleman Vertex — mein erster Drucker, zwei Düsen. Steht still, soll wieder instand gesetzt werden
  • Anycubic M7 Max — Harzdruck bis 0,050 mm Schichtdicke
  • Wasch- und Härtestation für die Nachbearbeitung der Harzteile

Digitalisieren und Trennen

  • Revopoint Track — 3D-Scanner, um vorhandene Bauteile abzunehmen
  • xTool P2S — Laser zum Schneiden und Gravieren

Holzbearbeitung

  • Tischkreissäge, Hobel und Oberfräse — für Zuschnitt, Flächen und Kanten vor der Veredelung

Oberflächen und Lackierung

  • Airbrush-Anlage mit Kompressor, Pistolen mit 0,2 / 0,3 / 0,5 mm Düsen für feine Verläufe bis zur Flächendeckung
  • Spritzkabine mit Luftabsaugung und Beleuchtung
  • Lackierständer und Reinigungsausrüstung
  • 54 Farben auf Wasserbasis für Metall, Kunststoff und Holz

Elektronik

  • Löt- und Heissluftstation — auch für oberflächenmontierte Bauteile
  • Lötrauchabsaugung
Damit ist die Kette geschlossen: ein Bauteil einscannen, in CAD überarbeiten, additiv fertigen, nachbearbeiten, lackieren und die Elektronik dazu aufbauen — ohne die Werkstatt zu verlassen. Gerade die Lackierung fehlt vielen, die drucken: Ein gedrucktes Teil sieht erst nach dem Finish nach Produkt aus.
Druckvorbereitung im Harzverfahren: 0,050 mm Schicht, 11 Stunden Bauzeit.
Farbzuordnung beim Mehrfarbdruck.
Schulungsunterlagen zu den Sinterverfahren.

Weiterbildung

Zum Schluss: Meine Entwürfe stehen frei zur Verfügung und wurden zusammen über 300-mal heruntergeladen — andere bauen sie nach. In Fachgruppen zur Lasertechnik wurden meine Arbeiten innerhalb eines Monats rund 4 800-mal aufgerufen. Ich messe nach, bevor ich zeichne, und teste am Probestück, bevor das Werkstück auf die Maschine kommt. Was ich anfange, führe ich zu Ende: Der Flaschenschneider brauchte einundzwanzig Konstruktionsstände.